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Zeichen setzen gegen Homophobie PDF Drucken E-Mail
Mittwoch, den 23. September 2009 um 00:00 Uhr

"Jetzt machen wir die Schwuchteln fertig!" Mit diesen Worten wurden am vergangenen Wochenende drei homosexuelle Männer am Volkspark Friedrichshain im Berliner Bezirk Prenzlauer Berg von einer Jugendgruppe angegriffen und attackiert. Dieser neuerliche Angriff zeigt homophobe Gewalt ist in unserer Stadt immer noch verbreitet. Gegen Homophobie muss ein eindeutiges Zeichen gesetzt werden.
VelsPol Berlin-Brandenburg. und VelsPol Deutschland begrüßen es, dass sich am heutigen Mittwoch im Roten Rathaus in Anwesenheit des Regierenden Bürgermeisters Klaus Wowereit das "Aktionsbündnis gegen Homophobie" gründet. Homophobie ist ein gesamtgesellschaftliches Problem. Daher ist es erfreulich, dass sich viele gesellschaftliche Vertreter aus Gewerkschaften, der Polizei, Vereinen, der Jüdischen Gemeinde und dem Zentralrat der Sinti und Roma der vom Lesben- und Schwulenverband (LSVD) initiierten Aktion angeschlossen haben und somit ein deutliches Zeichen gegen jegliche Form von Diskriminierung aufgrund der sexuellen Orientierung setzt und sich mehr für die Anerkennung und dem Respekt gegenüber Lesben, Schwulen, Bisexuellen und Transgendern einsetzt.
Übergriffe auf Homosexuelle haben in den letzten Monaten im Wahrnehmbarkeitsberich sichtlich zugenommen. Eine Situation, die so nicht mehr hinnehmbar ist. Die Gründung des Aktionsbündnisses ist daher ein wichtiges Signal an alle gesellschaftlichen Schichten unseres Landes. Hoffen wir, dass dieses Signal gehört wird!


Marco Klingberg

(Bundesvorstand und Vorstand VelsPol BB)

 
 
LSVD Pressespiegel