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Mittwoch, den 03. Februar 2010 um 00:00 Uhr |
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Am 3. Februar trafen sich Rudolf Hubl und Marco Klingberg vom Verein lesbischer und schwuler Polizeibedinsteter Berlin-Brandenburg in Potsdam mit dem Innenminister des Landes Brandenburg, Herrn Rainer Speer zu einem einstündigen Arbeitsgespräch. Nach dem gegenseitigen Kennenlernen standen Themen, wie die Antidiskriminierungsarbeit innerhalb der Polizei, die Stellung der Ansprechpartner für gleichgeschlechtliche Lebensweisen in der Brandenburger Polizei und die Aufklärungsarbeit im Bereich der homophoben Gewalt im Mittelpunkt des Treffens.
Der 2.Vorsitzende des Vereines Herr Rudolf Hubl bedankte sich zum Eingang des Gespräches noch einmal für das Interesse des Ministers an der Arbeit des Vereines. In einem kurzen Abriss wurden der geschichtliche Ablauf zur Entstehung des Vereines dargelegt und die Arbeitsschwerpunkte dargestellt.
Zur Arbeit und den bestehenden Problemen des Vereines machte Marco Klingberg eingegehende Darlegungen. Besonders die Stellung der Ansprechpartner für gleichgeschlechtliche Lebensweisen war ein wichtiger Besprechungspunkt. Eingehend wurden gegenüber dem Minister die Ergebnisse der ersten bundesweiten Tagung der Ansprechpartner im Frühjahr letzten Jahres in Berlin erörtert. Im übrigen war diese Tagung ein Ergebnis des sehr erfolgreichen VelsPol-Bundesseminares 2007 im brandenburgischen Bernau. Sehr erstaunt war der Minister, dass es für die eingesetzten Ansprechpartner, welche alle im Nebenamt tätig sind, in den verschiedenen Bereichen der Landespolizei keine Arbeitsgrundlage gibt. Er versprach, dass sich sein Ministerium mit diesem Thema auseinanderstzen wird und eine zusammenarbeit mit dem Verein diesbezüglich erwünscht wird. Weiterhin wurde dem Minister die Zusammenarbeit des Vereines mit den verschiedenen lesbischen und schwulen Vereinen im Land Brandenburg dargelegt.
Marco Klingberg
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